Auf und ab im 49er-Feld bei teils chaotischen Drehern
23.04.2008

HYÈRES. Nachdem stürmische Bedingungen am Dienstag alle zu einem Ruhetag zwangen, wurde die Semaine Olympique Francaise am Mittwoch (23. April) bei leichten bis mittleren Winde und viel Sonne an der französischen Mittelmeerküste fortgesetzt. Dabei wurde das Feld der 49er stark durcheinander gewürfelt. Ein 15. Platz im ersten Tagesrennen wurde zum Streicher für die Peckolt-Brüder, dann folgten ein sechster und ein elfter Platz, die zum Gesamtrang zwölf reichten.

„Wir hatten uns mehr erhofft. Zwei Starts waren super, aber der Wind hat teilweise echt chaotisch gedreht. Wir hatten dabei taktisch manchmal kein so glückliches Händchen“, erzählte Hannes Peckolt. „Wir können noch ins Medal Race (der besten Zehn) kommen, aber wir rechnen jetzt noch nicht – das machen wir nie –, sondern hoffen darauf, Donnerstag noch drei gute Rennen zu fahren“, so Jan Peckolt.

 

Kaum ein Team fuhr angesichts der schwierigen Verhältnisse auf dem Wasser konstante Ergebnisse ein. „In einem Rennen haben wir kurz vor dem Ziel sogar einen 180-Grad-Dreher erlebt. Die Bedingungen waren also nicht einfach“, so die Peckolts. Drei Wettfahrten sind für die Skiffjollen noch geplant, bevor es am Freitag in die Entscheidung geht. Neue Spitzenreiter sind ihre Sparringspartner Tim Wadlow und Chris Rast aus den USA.

 

Zwischenstand nach dem 4. Tag der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich

 

49er

1. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 31 Punkte

2. Rodion Luka/George Leonchuk (Ukraine) 34

3. Dave Evans/Simon Hiscocks (Großbritannien) 36

4. Iker Martinez/Xabier Fernandez (Spanien) 41

5. Frederico und Arturo Alonso (Spanien) 44

6. Jonas Warrer/Martin Kirketerp (Dänemark) 45

12. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 59.


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