Jan und Hannes Peckolt als Neunte ins Medaillenrennen
24.04.2008

HYÈRES. Schwache, stark drehende Winde machten den vorletzten Regattatag 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich zu einem nervenzerreißenden Geduldsspiel für die Aktiven und die Wettfahrtleitungen. Erst im Laufe des Donnerstagnachmittags (24. April) wurden die ersten Rennen nach stundenlangem Warten gestartet. Der Leichtwind kam Jan und Hannes Peckolt zu pass, die als Dritte und Siebte des Tages auf den neunten Gesamtplatz vorrückten und sich damit für das angestrebte Medaillenrennen qualifizierten.

„Es war schon klar zu erkennen, dass unser Setup hier für wenig Wind eher geeignet ist“, berichtete der Vorschoter, „aber hundertprozentig sind wir damit nicht zufrieden.“ Auch taktisch fehle es hier und da etwas, wodurch kein Spitzenplatz erreicht wurde. Doch mit der Teilnahme am Medalrace erfüllten die Peckolts ihre eigenes Minimalziel, so es neben den Material- und Trimmtests überhaupt eine ergebnisorientiertes Soll gab. „Wir konzentrieren uns jetzt erstmal auf das Finale, von denen es international bis zu den Spielen nicht mehr allzu viele zu segeln gibt“, meinte der Steuermann, „und dass ist ein sehr wichtiges Wettkampftraining.“ Danach werden die Regattawoche en Detail analysiert, um die nächsten Vorbereitungsmaßnahmen abzustimmen.

An der Spitze des Felds schmolz der Vorsprung von Tim Wadlow und Chris Rast aus den USA, den Sparringspartnern der Peckolts, auf vier Punkte vor Iker Martinez/Xabier Fernandez aus Spanien. Die Europameister glänzten überraschend bei den Leichtwindbedingungen mit einem Tagessieg und einem zweiten Platz. Mit eine starken Leistung im Medalrace könnte das T-Systems Team 2008 allerdings auch noch einen ordentlichen Sprung nach vorn machen.

Stand vor dem Madalrace der 40. Semaine Olympique Francaise in Hyères/Frankreich

 

49er

1. Tim Wadlow/Chris Rast (USA) 40 Punkte

2. Iker Martinez/Xabier Fernandez (Spanien) 44

3. Frederico und Arturo Alonso (Spanien) 54

4. Jonas Warrer/Martin Kirketerp (Dänemark) 60

5. Dave Evans/Simon Hiscocks (Großbritannien) 61

6. André Fonseca/Rodrigo Duarte (Brasilien) 62

7. Rodion Luka/George Leonchuk (Ukraine) 64

8. Emmanuel Dyen/Yann Rocherieux (Frankreich) 65

9. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 69

10. Pietro und Gianfranca Sibello (Italien) 74


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