Strömungstraining auf der Elbe
25.05.2008

Strömung von bis zu 60 Metern pro Minute gibt es auf Europas Segelrevieren selten - doch auf dem Olympiarevier vor Qingdao kann so etwas vorkommen. Daher entschieden wir uns, das Training für zwei Wochen auf die Elbe zu verlegen und diese Bedingungen gezielt zu trainieren.

Nahe der Nordseemündung vor Brunsbüttel hatten wir für das Strömungstraining ideale Verhältnisse. In aller Ruhe konnten wir uns mit Tonnenrundungen, Starts und der Taktik im fließenden Gewässer vertraut machen. Das war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu den Olympischen Spielen im August.

Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Trainingspartner Morten und Lennart, die uns ordentlich gefordert haben, und an die Seglervereinigung Brunsbüttel, die uns  tolle Unterstützung an Land geboten hat!

Hier ein paar Eindrücke:


Die beiden Teams mit Trainer Rigo de Nijs und den SVB-Vorsitzenden Gosch.


Nachdem die Strömung unsere eigenen Tonnen verzogen hatte, war dies die neue Startbahnmarke.


Bei Niedrigwasser schleppte uns Trainer Rigo durch den Priel in den Hafen.


Bei Ebbe blieb nur wenig Wasser zum Slippen - hier kämpfen sich Morten und Lennart durch das Watt.




Nebenbei hatten wir etliche organisatorische Dinge zu erledigen. Außerdem stand die sportmedizinische Untersuchung auf dem Programm. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir unsere physischen Werte deutlich gesteigert. An der erheblich geringeren Herzfrequenz und den Laktatwerten ist zu sehen, dass die zirka 3000 km, die wir in diesem Jahr auf dem Fahrradsattel verbracht haben, Wirkung zeigen.




Momentan sitzen wir gerade auf dem Flughafen in Peking und warten auf unseren Anschlussflug nach Qingdao. Dort werden wir die kommenden drei Wochen trainieren und erst zur Kieler Woche wieder nach Deutschland kommen. Wir freuen uns schon richtig, jetzt endlich auf dem Olympiarevier zu segeln und uns mit dem Leben in Qingdao vertraut zu machen!

Viele Grüße,
Jan und Hannes

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