Aufwärtskurve in Kiel
27.06.2008

Trotz eines Streichergebnisses segelten Jan und Hannes Peckolt am Freitag auf Gesamtrang fünf und verbesserten sich im hochkarätigen Feld vor Kiel um zwei Plätze.

Vier Rennen standen für den dritten Tag der Kieler Woche auf dem Programm und als einzige Klasse erfüllten die 49er ihren Soll auch. Starker Regen und heftige Dreher machten das Segeln erneut anspruchsvoll, wenn auch nicht vergleichbar mit den Schwachwindbedingungen in China. Aber das Feld ist ähnlich hochkarätig. Bis auf die Olympia-Teams aus Frankreich und den USA sind alle Crews in Kiel versammelt, gegen die Jan und Hannes im August auch im chinesischen Qingdao treffen werden.

„Seit heute wird in der Goldfleet gesegelt und da ist es extrem eng. Die Teams sind alle mit sehr ähnlicher Geschwindigkeit unterwegs, da geht es vor allem um taktische Entscheidungen. Wir hatten uns anfangs etwas zu stark an der Wettervorhersage orientiert und erst später auf der linken Seite der Bahn mehr Wind gefunden. Das wurde im letzten Rennen mit einem zweiten Platz belohnt“, so Jan.

Zuvor standen die Einzelränge 9, 17 und 7 auf der Ergebnisliste. Ein Tag mit up’s und downs, aber nach elf Wettfahrten brachte die Mixtur Gesamtrang fünf für den vorletzten Tag der Serie. “Die Ergebnisse sind für uns allerdings zweitrangig, wir suchen vor allem den direkten Vergleich mit der Konkurrenz“, meinte Hannes.

Sehr dominant präsentieren sich die Gesamtführenden Spanier Iker Martinez und Xabier Fernandez, die als amtierende Olympiasieger auch in China zu den Favoriten zählen. Auf Rang zwei und drei folgen die Dänen Peter und Sören Hansen, sowie die Ukrainer Rodion Luka und George Leonchuk.


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