Als Siebte ins Medal Race
28.06.2008

Ein bunter Ergebnismix brachte Jan und Hannes Peckolt am Sonnabend auf Startposition sieben vor dem entscheidenden Finaltag der Kieler Woche. Auch offizielle Aufgaben standen an, denn die Segler der deutschen Olympiamannschaft präsentierten sich gemeinsam den Medien.

Am vorletzten Tag der Kieler Woche mussten Jan und Hannes Peckolt noch einmal erleben, dass Top und Flop dicht beieinander liegen. Zwei der vier Läufe liefen mit den Einzelergebnissen 23 und 21 gar nicht optimal.
„Im ersten Rennen mussten wir kringeln und durften uns dann das Feld von hinten angucken. Außerdem haben wir anfangs nicht die richtige Taktik für die Windbedingungen gefunden. Wir haben zwar eine Ahnung entwickelt, sie aber nicht konsequent genug durchgesetzt“, erzählte Vorschoter Hannes.
Bei zunehmendem Wind platzte der Knoten und mit den Rängen zwölf und einem abschließenden sechsten Rang war die Punktebilanz wieder in Ordnung.

„Die Windlöcher im Parcours waren heute gewaltig und daher war es wichtiger auf die Windstärke, als auf die Dreher zu achten. Im letzten Rennen waren wir dann ganz vorne mit dabei und mussten nur auf dem letzten Downwindgang noch ein paar vorbeiziehen lassen“, so Hannes.
Etwa zehn Mal sind sie schon zur Kieler Woche an den Start gegangen, ein Sieg ist für die Brüder allerdings im abschließenden Medal Race der besten zehn am Sonntag nicht mehr zu erreichen. Den hat sich vorzeitig das spanische Team gesichert. Die amtierenden Olympiasieger Iker Martinez und Xabier Fernandez fuhren ihren ersten Kieler Woche Sieg bereits vor der Entscheidung am Sonntag ein.

"Es hat Spaß gemacht hier vor Kiel wieder zu racen, statt nur zu trainieren. Das morgige Medal Race ist auch eine wichtige Übung für uns, man kommt nicht so häufig dazu in diesem Modus zu segeln“. Das Medal Race kann nicht gestrichen werden und zählt doppelt.




Auf der Pressekonferenz des Deutschen Segler Verbandes wurden am Abend alle Segler der deutschen Olympiamannschaft vorgestellt und Jan und Hannes mussten in schwarz-rot-weißer Teambekleidung auflaufen, um sich den Kameras und Fragen der Medienvertreter zu stellen.


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