Zweites Olympiatraining vor Ort mit gemischten Ergebnissen
20.07.2008

QINGDAO. Im zweiten Training der Peckolt-Brüder in 2008 auf dem Olympiarevier im chinesischen Qingdao zeigte sich, wie hoch die Leistungsdichte im 49er geworden ist. In den Trainingsrennen geht es meist ausgesprochen knapp zu. Zwischen den Ersten und den Letzten liegen oft nur wenige Sekunden.

„In einigen Rennen konnten wir im vorderen Feld überzeugen, in anderen kämpften wir um die rote Laterne. Die meisten Teams haben inzwischen Ihre Segeltechnik, ihr Material und ihr Crewgewicht an die Bedingungen angepasst, sodass die Bootsgeschwindigkeiten sehr ähnlich sind. Oft wird der Ausgang des Rennes durch einen halben Meter am Start entschieden oder durch das Gefühl für die richtige Kreuzseite. Das werden spannende Rennen!“, so der Steuermann Jan.


 


Dank passabler Windbedingungen war die 49er-Crew vom T-Systems Team 2008 fast täglich auf dem Wasser. In den Pausen wurden die letzten Vorbereitungen am Material gemacht und sich mit der speziellen Meteorologie und Tidenströmung des Olympiarevieres befasst.




„In den letzten 10 Tagen haben wir hier sehr intensiv gearbeitet. Das hat enorm geschlaucht, hat uns aber nochmals einen Schritt weiter gebracht“, zog Hannes Peckolt Zwischenbilanz. „In der verbleibenden Zeit bis zu den Spielen müssen wir besonders darauf achten, dass wir wieder frisch werden und am 9. August mit voller Energie an den Start gehen können“, so der Vorschoter.

 

Vor dem Abflug zum Training stand für das gesamte deutsche Segelteam die offizielle Einkleidung der Olympiamannschaft in Mainz an. In einer Kaserne gab es nicht nur Trainingsanzüge, sondern auch einen feinen Ausgehzwirn.



Am 23. Juli treten die Peckolt noch einmal die Heimreise an, bevor es am 1. August zum Höhepunkt ihrer Sportlerkarriere, den XXIX. Olympischen Spielen geht.


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