Fair-Play-Peis des Innenministeriums
01.11.2008

Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble und die Nationale Botschafterin für Sport, Toleranz und Fair Play, Rosi Mittermaier-Neureuther, verleihen heute in Düsseldorf den Preis des Bundesministeriums des Innern für Toleranz und Fair Play im Sport. Mit dem Preis ausgezeichnet werden die Ruderin Kathrin Boron, die behinderte Leichtathletin Marianne Buggenhagen und die Segler Hannes und Jan-Peter Peckolt. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger wurden vom Deutschen Olympischen Sportbund, vom Deutschen Behindertensportverband und von der Deutschen Olympischen Gesellschaft vorgeschlagen.

Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble:

"Die heute mit dem Preis für Toleranz und Fair Play im Sport Ausgezeichneten beeindrucken durch ihr vorbildlich faires Verhalten und ihr Engagement für den Sport und die Gesellschaft. Toleranz und Fairness sind die wichtigsten Grundlagen des Sports [...] Die Segler Hannes und Jan-Peter Peckolt haben kürzlich beim ersten olympischen Einsatz nicht nur die Bronzemedaille errungen, sondern dies auch durch ein außerordentlich faires Verhalten erreicht. Obgleich sie dazu die Möglichkeit besaßen, haben sie im Gegensatz zu anderen – sportlich unterlegenen – Wettbewerbern nach dem Wettkampf keinen Protest gegen den Gewinn der Goldmedaille durch das dänische Team eingelegt, das sich kurzfristig ein fremdes Boot geliehen hatte. Vielmehr haben sie die sportliche Leistung der Sieger sofort öffentlich ausdrücklich gewürdigt."



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Rosi Mittermaier-Neureuther betont, für Toleranz und Fair Play im Sport geehrt zu werden, sei die schönste Auszeichnung, die eine Sportlerin oder ein Sportler erhalten könne. Zum außerordentlich fairen Verhalten von Hannes und Jan-Peter Peckolt während der Olympischen Spiele in Peking sagte Rosi Mittermaier-Neureuther:
"Die Gebrüder Peckolt haben mit ihrem Verzicht auf Protest ein sportliches Betragen gezeigt, das geradezu exemplarisch ist für den Fair-Play-Gedanken im Sport. Von vornherein haben sie davon abgesehen, mit formalen Argumenten den eigenen Vorteil zu suchen, weil sie die sportliche Leistung der Konkurrenten respektierten und ausdrücklich anerkannten".



 


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